Wasser im Tank

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Test Wasser im Treibstoff.


Oft stellt man sich die Frage, was hilft gegen Wasser im Sprit? Vielfach bekommt man dann als Antwort, Spiritus in den Tank zu kippen. Ob sich die Stoffe allerdings verbinden, habe ich einmal versucht auszuprobieren. Als Treibstoff wurden Diesel, Pflanzenöl (Raps)und Normalenzin genommen. Das verwendete Wasser ist ziemlich hartes Leitungswasser, Regenwasser stand nicht zur Verfügung. Als Spiritus nimmt wohl jeder handelsüblichen aus dem Supermarkt, der war eben auch bei mir greifbar.

Die ersten Bilder zeigen, wie sich Wasser (ca.5 Tropfen) als Tropfen im Treibstoff verhält, es setzt sich einfach unten in Form von mehr oder weniger großen Kügelchen ab.

Wasser im Treibstoff

Als nächstes wird der Spiritus zugesetzt, in meinem Fall waren es 2,5 ml, es setzt sich auch als kleine Kügelchen am Boden ab.

Erst beim Schütteln werden diese Kügelchen kleiner, beim Pöl scheinen sie zu schweben. Bei Benzin und Diesel sieht man gleich einen kleinen Absatz, wobei beide ziemlich milchig trüb werden, Benzin etwas stärker. Auf dem Pöl und dem Diesel sieht man eine Art Augenbildung wie auf der Suppe.

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Wasser-Spiritus Gemisch im Pflanzenöl
Wasser-Spiritus Gemisch im Diesel
Wasser-Spiritus Gemisch im Benzin


Meiner Meinung nach ist es notzlos, Spiritus in den Tank zu kippen, es vermischt sich nicht richtig. Anders ist es beim Benzin, und da ist der Zweck der Wasser-Entfernung auch nicht gegeben, da sich das Wasser weiterhin unten absetzt. Beim Diesel ist es absolut nicht zu empfehlen, da sich das Zeug sofort wieder entmischt und absetzt. Beim Pöl wird es durch die hohe Konsistenz irgendwann eine Emulsion ergeben. Ich glaube, dass die Ansammlung von Wasser im Treibstoff vielfach überbewertet wird. Es reicht sicher, einmal im Jahr in den Tank leuchten und prüfen, ob etwas am Grund schwimmt. Am besten eine LED-Lampe nehmen und nicht gerade das Feuerzeug, mit dem Ihr Euch eben noch die Kippe angesteckt habt ;-). Meine Kiste, 440er, hat seit dem Umbau auf Vor- und Rücklauf in den Tank mit Druckluft-Anschlüssen einen so hohen Spritdurchsatz, dass ein Springbrunnen im Tank entsteht und das bei halber Drehzahl. Da der Ablauf zur ESP an der tiefsten Stelle ist, kann sich da auch nichts absetzten, es geht dann gleich ab zum Filter. Ein Tröpfchen Wasser, das durch den Filter gelangt, verursacht sowieso nur ein kleines Ruckeln, das wahrscheinlich nicht einmal bemerkt wird. Ich habe übrigens die Treibstoffreste aus dem Experiment gemischt und nach absetzen in den Tank geschüttet! Sollte hier nichts weiter geschrieben stehen, hat die 440er es wohl ohne zu mucken gefressen ;-). Gruss S.T.

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