ESP
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Einspritzpumpe
Hier an den verwendetet Stationärkleindieseln meistens steckbar ausgeführt. Sie sitzt dann gesteckt und verschraubt im Motorgehäuse, der Antrieb erfolgt über einen extra Nocken auf der Nockenwelle.
Der Förderbeginn wird meistens durch kleine Scheiben auf der Unterseite eingestellt die den Abstand zur Nocke verstellen.
Also vorsicht beim Ziehen der ESP es könnte sein, das die Scheibe lose unterliegt und beim ziehen in den Oelsumpf fällt.
Vorsicht: An der Pumpe ist ein Zapfen, der in die Nut am Mengenstellwerk greifen muß. Tut er das nicht, kann es passieren, daß die Pumpe fest auf Nullförderung steht und der Motor nicht anspringt.
Viel übler ist der andere Fall, daß die Pumpe fest auf Maximalförderung steht. Ich weiß nicht, ob das wirklich passieren kann, wenn es aber dazu kommt kann man den Motor nur noch mit dem Dekompressor abstellen und so verhindern, daß er überdreht und sich selbst unter Werfen schwerer Metallteile zerstört!
Was noch passieren kann: Geht der Einbau der Pumpe schwer, kann es sein, daß der Stift an der Pumpe nicht in der Nut der Gabel liegt, sondern auf einer Hälfte der Gabel selbst. Wenn man nun die Schrauben fest anzieht, verbiegt man die Welle, so daß das Mengenstellwerk nicht mehr funktioniert. Dann springt der Motor nicht mehr an oder lässt sich nicht mehr drosseln.

