Chaberton
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Der Mont Chaberton ist ein 3.136 m hoher Gipfel in den französischen Seealpen an der Grenze von Frankreich und Italien, dessen geräumiges Gipfelplateau einen großartigen Rundblick auf das Pelvoux-Massiv bietet.
Der Chaberton war bis etwa 2003 der höchste mit Motorfahrzeugen anfahrbare Punkt der Alpen (Schotterpiste). Da die Strecke seit Jahren nicht mehr unterhalten wird, das Befahren mit Motorfahrzeugen verboten und auch mit Geländemotorrädern aufgrund von Hangrutschungen nicht mehr möglich ist, läßt sich der Gipfel praktisch nur mehr zu Fuß erreichen.
Am Gipfel sind noch die Ruinen eines ehemaligen italienischen Forts erhalten, dessen acht gemauerte Geschütztürme vom Susatal aus wie eine Krone am Gipfel aussehen.
Vom italienischen Susatal aus ist der Mont Chaberton über die immer mehr verfallende Militärstraße zum Fort erreichbar, die in Fenils (1.276 m) ihren Ausgang nimmt und auf einer Länge von 14 km 72 Haarnadelkehren aufweist. Im oberen Abschnitt, vor allem kurz vor dem Colle del Chaberton (2.671 m) besteht sie bestenfalls noch aus einem schmalen Fußweg.
Auf kürzerem Weg erreicht man den Gipfel vom französischen Clavière (1.760 m) aus. Kurz vor der Grenze nach Italien führt ein Weg zum Colle del Chaberton, von dem aus die ehemalige Militärstraße in mehreren Haarnadelkehren zum Gipfel führt.

